Von wegen gesund ...

 

Die Zitrone als ganze, gereifte Frucht ist sehr gesund. Das steht außer Frage. Ihre sonnige, saure Frische und ihr Reichtum an wertvollen Inhaltsstoffen kommt unserer Gesundheit sehr zugute.

Doch wie sieht es mit der von der Lebensmittelindustrie so gerne eingesetzten Zitronensäure aus?

 

 

 

Viele Menschen glauben, dass die vielfach eingesetzte Zitronensäure als Konzentrat aus Zitronen gewonnen wird und von daher auch gesundheitlich unbedenklich ist. Doch das ist weit gefehlt!

 

Tatsächlich wird die Zitronensäure heute gar nicht mehr aus Zitrusfrüchten gewonnen, so wie es früher mal der Fall war, sondern sie wird aus dem Schimmelpilz Aspergillus niger gewonnen. Dies ist nicht nur einfacher, sondern auch sehr viel billiger. Der Pilz stellt innerhalb seines Stoffwechselprozesses Zitronensäure her. Allerdings normalerweise nur in kleinen Mengen. Um nun den enorm gewachsenen Bedarf der Lebensmittelindustrie abdecken zu können, haben findige Wissenschaftler durch gentechnologische Maßnahmen den Stoffwechsel des Pilzes so verändert, dass die Ausbeute deutlicher höher ist. Zudem wird die Nährlösung, in der die Pilze ganz prächtig gedeihen, häufig noch mit Antibiotika versetzt, damit die fleißigen Helfer nicht von Bakterien befallen werden. In Bezug auf die immer stärker werdenden Antibiotika-Resistenzen von Bakterienstämmen, vielleicht auch ein Faktor, der eine Rolle spielt.

 

 

 

Immer noch Appetit?

 

 

Rein vom chemischen Standpunkt aus, sind die natürliche und die synthetisch hergestellte Zitronensäure identisch, doch aus ganzheitlicher Sicht sind sie es keineswegs.

Früchte sind komplexe Nahrungsmittel, die eine Fülle von Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen enthalten. Die Wirkung einer Frucht, einschließlich der in ihr enthaltenen Zitronensäure, ist eine ganz andere, als die Wirkung einer konzentrierten, synthetisch hergestellten, isolierten Säure.

 

Zitronensäure ist eine der häufigsten Beigaben der industriellen Lebensmittelproduktion.

Sie dient als Säuerungsmittel, als Säureregulator, als Konservierungsstoff und als Komplexbildner.

Durch letzteres verfügt sie auch über die Eigenschaft nicht nur Mineralien an sich zu binden, sondern auch Metalle. In Bezug auf giftige Metalle könnte dies ja durchaus positiv sein, doch leider reichern sich diese Komplexe auch im Körper an.

Ganz problematisch wird es in Bezug auf die Blut-Hirn-Schranke. Durch diese natürliche Schranke schützt der Körper das Gehirn vor schädigenden Stoffen. Doch Zitronensäure ist in der Lage diesen natürlichen Schutz unseres Körpers zu überwinden. Somit werden die Metalle mit Hilfe der Zitronensäure ins Gehirn eingeschleust. Dies ist nicht nur bei giftigen Schwermetallen äußerst desaströs, sondern insbesondere auch bezüglich des Leichtmetalles Aluminium.

Aluminium steht schon lange im Verdacht, degenerative Erkrankungen des Gehirns und des zentralen Nervensystems mitzuverursachen. Es ist ausgesprochen gesundheitsschädlich und wenn es sich im Organismus anreichert, verursacht es vielfältige Schädigungen. 

Während die Zitronensäure mit Hilfe eines Enzyms im Gehirn wieder abgebaut werden kann, lagert sich das Aluminium dort ein und schädigt die Nervenzellen.

 

Ungeachtet dieser Zusammenhänge gilt Zitronensäure immer noch als unbedenklicher Lebensmittel-Zusatzstoff und ist auch in Lebensmitteln aus biologischem Anbau zugelassen. Einige Bio-Hersteller verzichten jedoch freiwillig darauf und verwenden stattdessen Zitronensaft oder Zitronensaftkonzentrat.

Suggeriert uns die Lebensmittel-Industrie ( die Bezeichnung Lebensmittel ist bei vielen Produkten wirklich irreführend) durch ihre eifrig beworbenen Produkte Gesundheit und Frohsinn, dann braucht es schon einen klaren Geist, um diese ganzen Machenschaften zu durchschauen und sich nicht in die Irre bzw. in die Krankheit führen zu lassen.

 

Viele Fertigprodukte, Süßwaren und Getränke enthalten nicht nur die zugesetzte Zitronensäure, sondern häufig auch viel Zucker. Diese Kombination ist besonders schädlich. Beide Stoffe rauben dem Körper wichtige Vitalstoffe und der Organismus übersäuert zunehmend. Besteht dann noch eine zu geringe Zufuhr an vollwertigen, gesunden Nahrungsmitteln mit einem höheren Vitalstoffangebot, so ist die Erkrankung vorprogrammiert.

 

Durch eine gezielte Ausleitung von Giftstoffen, Schwermetallen (u.a. Quecksilber) und Aluminium kann der Organismus entgiftet und vitalisiert werden. Eine solche Ausleitung sollte ganz individuell auf den jeweiligen Menschen und seine Belastbarkeit abgestimmt werden. 

Mittels der Regulationsdiagnostik nach Dr. Klinghardt, die ich in meiner Praxis anwende, können Giftstoffe, Unverträglichkeiten, Pilzbelastungen und die am besten geeigneten Heilmittel bestimmt werden. Durch einen individuell erstellten Entgiftungsplan, der dem Menschen ganzheitlich gerecht wird,  kann der Organismus sich regenerieren und gesunden. Voraussetzung ist natürlich auch eine Umstellung auf eine gesunde, vitalstoffreiche, möglichst naturbelassene Ernährung und eine gute Wasserversorgung.

 

 

 

 

Hier noch ein Interview mit einem Wissenschaftler über die Gesundheitsgefahren des Aluminiums:

 

https://www.youtube.com/watch?v=QmNstE2hGMs

 

Die Doku "Die Akte Aluminium" ist ebenfalls sehr sehenswert.