Gut versorgt mit Gerstengras

 

Gerstengras gehört zu den Vitalstoff-Spitzenreitern. Es enthält eine Fülle von Nährstoffen und ist sehr wertvoll für unsere Gesundheit. Frisch oder getrocknet lässt es sich vielseitig einsetzen...

 

 

 

Gerstengras lässt sich sehr leicht und schnell auf der Fensterbank selbstziehen und ist gerade im Winter ein wahrer Jungbrunnen für unsere Gesundheit. 

Bio-Saatgut gibt es z.B. von Bingenheimer. Ihr könnt es einfach in einer flachen Schale, z.B. mit Kokoserde gefüllt, aussäen, leicht bedeckt schön feucht halten und in wenigen Tagen könnt ihr bereits ernten.

 

Kleingeschnitten in Salate, auf's Brot, oder als Smoothie ist es eine sehr super-gesunde Ergänzung.

 

In Sachen Vitalstoffreichtum rangiert das Gerstengras ganz vorne. Es enthält eine Fülle an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, sowie an sekundären Pflanzenstoffen, Antioxidantien und Enzymen.

 

Der japanische Wissenschaftler Dr. Yoshihide Hagiwara hat über 200 grüne Blattgemüse untersucht und miteinander verglichen. Dabei hat er festgestellt, dass Gerstengras mehr Vitalstoffe enthält, als alle anderen analysierten Grünpflanzen.

Auch im Vergleich zu anderen herkömmlichen Lebensmitteln ist die Nährstoffdichte und Bioverfügbarkeit herausragend.

Es enthält

11 mal so viel Calcium wie Kuhmilch

5 mal so viel Eisen wie Spinat oder Brokkoli

4 mal so viel B1 wie Vollkornweizen

7 mal so viel Vitamin C wie Orangen

genauso viel Zink wie die reichsten Zinkquellen tierischen Ursprungs.

 

Gerstengras ist sehr basisch und hat dadurch einen sehr positiven Effekt auf den Säure-Basen-Haushalt. Viele Menschen sind übersäuert und sie brauchen viel mehr basische Kost, damit der Organismus gesund bleibt, bzw. wieder gesund werden kann. Die Übersäuerung des Körpers ist eine der Grundursachen für verschiedenste Erkrankungen.

 

Die im Gerstengras enthaltenen Antioxidantien schützen die Zellen vor negativen Einflüssen, vor freien Radikalen und vor Toxinen. Sie unterstützen das Immunsystem, hemmen Entzündungsreaktionen und die Bildung von Tumorzellen. Sie wirken sich außerdem sehr positiv auf das Bindegewebe, auf die Haut und auf die Blutgefäße aus. 

Studien haben gezeigt, dass Gerstengras das Risiko für Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, entzündliche Erkrankungen deutlich reduziert. Es senkt den Cholesterin- und den Blutzuckerspiegel und beugt auch dadurch vielen Erkrankungen vor. In der Entgiftung ist es von unschätzbarem Wert.

 

Aufgrund seiner Vitalstoffdichte und seinem Reichtum an heilenden Stoffen ist das Gerstengras ein kostengünstiges Superfood, das ihr jederzeit frisch von der Fensterbank ernten könnt.

Es gibt es auch getrocknet als Pulver, doch die frische Variante ist einfach noch besser. 

 

Hier noch ein Smoothie-Rezept:

 

1 Büschel frisches Gerstengras klein geschnitten (einfach mit der Küchenschere)

1 Banane

1TL Mandelmus

Saft einer Zitrone

ca. 300-500 ml Mandelmilch, Dinkelmilch oder Sojamilch

1 El Leinöl

mit Agavendicksaft abschmecken

 

Im Mixer oder mit dem Pürierstab zubereiten.

 

Sehr lecker!