Ein Lichtblick im Maskentheater

 

 

Gestern wurde ich zum ersten Mal in dem kleinen Bioladen, in dem mein Mann und ich seit vielen Jahren immer gerne einkaufen, dazu aufgefordert, entweder eine Maske aufzusetzen, mir einen Schal vor das Gesicht zu binden oder den Laden zu verlassen. Diese deutliche Ansage in einem recht resoluten Tonfall, kam von einer sonst sehr freundlichen jungen Mitarbeiterin, die dann sofort von der herbeieilenden Geschäftsführerin Unterstützung bekam.

Zu zweit standen sie, natürlich maskiert, vor mir, forderten mich auf ein Attest vorzulegen oder den Vorschriften nachzukommen. Ich fragte sie, ob sie eigentlich wüssten, dass das Tragen der Masken gesundheitsschädlich sei, worauf die lapidare Antwort lautete, dass sie sich daran schon gewöhnt hätten.   ???  Ich glaube, sie leiden langsam an Sauerstoffnot.

 

Da sie offensichtlich nicht geneigt waren, das Thema weiter zu vertiefen, blieb mir nichts anderes übrig, als mein Halstuch hochzuziehen, luftig über Mund und Nase zu drapieren, um zumindest diesen Einkauf fortsetzen zu können. Ehrlich gesagt hatte ich wenig Lust, ohne Einkauf von dannen zu ziehen.

Nachdem ich den Laden verlassen hatte, spürte ich jedoch, dass sich innerlich immer mehr Widerstand in mir regte, weil ich einfach diese elendige Maskerade nicht mitmachen will. Aber was tun? Nicht mehr einkaufen? Ich überlegte, was ich tun könnte und bat meine himmlischen Helfer um Rat.

 

Die Hilfe kam prompt heute morgen. Ich wurde auf einen Video-Beitrag aufmerksam (dem Himmel sei Dank!), in dem ein Arzt, ein Online-Attest anbietet, das sich jeder herunterladen kann. Er bestätigt darin, dass das Tragen eines Mundschutzes für o.g. Person (da kann man sich dann selbst eintragen) aus medizinischen Gründen nicht ratsam sei.

 

Klasse!! Ich muss mich nicht zum Kranken stempeln lassen, kann einfach meinen Namen eintragen und mehr gibt es dann dazu auch nicht zu sagen.

 

Das wollte ich sofort mal ausprobieren. Nachdem ich mir das Attest ausgedruckt, Name und Adresse selbst eingetragen hatte, fuhr ich zum besagten Bioladen und hielt der Geschäftsführerin das Attest unter die betuchte Nase. Und, oh Wunder, sie akzeptierte es sofort.

 

Ich bin dem guten Mann ja sooo dankbar für seinen mutigen Einsatz für die Wahrheit und das Leben und natürlich auch für das Attest.

 

Auf diesem Wege von Herzen danke!! 

 

Link zum Online-Attest: 

 

https://netzwerk-demokratie.org/wp-content/uploads/2020/04/%C3%A4rtliches_Attest_Mundschutz.pdf